Aktuelle News von “Dr. Doom” Marc Faber

(Update vom 13. Januar 2011) Das Allerschönste am schweizer Finanz-Guru mit Thai-Wohnsitz Dr. Marc Faber ist sicherlich seine polarisierende, politisch definitiv herrlich unkorrekte Art. Der Mann weiß, wovon er spricht und die Klarheit seiner Worte hebt ihn meist sehr wohltuend von der alltäglichen Bla-Berieselung -insbesondere seitens der Politik- ab.
Marc Faber, Jahrgang 1946 hat sich nicht nur wegen seines “Gloom Boom & Doom Reports” als “Dr. Doom” einen Namen gemacht: Diverse Turbulenzen auf den Finanzmärkten hat er vorab herannahen sehen:

- Die Japan-Krise
- Den Crash 1987
- Die Asien-Krise in der zweiten Hälfte der 90er Jahre
- Das Platzen der Internet- und Technologieblase zu Beginn dieses Jahrtausends 

Marc Faber hat zuletzt dem “Aktionär” ein Interview gegeben. Kernaussagen daraus:
- Die aktuelle Korrektuphase beim Gold kann andauern, langfristig wird es aber aufgrund der massiven Geldschöpferei steigen
- Ebenso können die Aktienkurse von der Geldschwemme profitieren, es gibt zudem auch spannende, niedrig bewertete Titel am Markt (Tipps: Die Konsumgüterhersteller Procter & Gamble sowie Johnson & Johnson)
- Über Bankenaktien ist letztlich zu wenig bekannt, um sie zu kaufen
- Es gibt keinen Grund, Technologieaktien zu kaufen

(04. Januar 2012) Auf CNBC hat Marc Faber zuletzt zu unterschiedlichen Fragestellungen zum neuen Jahr 2012 Stellung bezogen. Demnach dürften die Aktienmärkte in Schwellenländern/ Emerging Markets zunächst vergleichsweise schwächeln. Den Sensex (Indien) sieht Marc Faber im Tief zwischen 12.000 und 15.000 Punkten. Grundsätzlich werden die Märkte durch die massiv von Zentralbanken zur Verfügung gestellte Liquidität gestützt.

(23. Dezember 2011)
So auch zuletzt – Marc Faber prophezeit hier unter anderem das Ende des Derivate-Markts. Dem Einen oder Anderen dürfte auch die Aussage nahe gehen, dass die meisten Menschen sich glücklich schätzen dürften, wenn sie in 5 Jahren noch 50% ihres Geldwertes erfolgreich erhalten haben.  Gold ist mal wieder einer seiner Tipps und auch ein mögliches Goldverbot kommt zur Sprache.

Selber sehen:


(8. Dezember 2011) Der Schweizer Finanz-Guru Dr. Marc Faber meldet sich hier in einem Blomberg Video zu Wort. Demnach sind “gute Nachrichten” aus Europa die über weiteres Gelddrucken. Dies sei geeignet, um Zeit zu gewinnen und um “Dinge zu verstecken, wie man in den USA sehen kann”. Zur Zukunft des Euro: Marc Faber sieht hier zwei Varianten, zum einen die einer Euro-Zone ohne die schwächeren Länder, zum anderen die eines Euros der parallel zu lokalen Währungen existiert. Weder der US-Dollar, noch der Euro sind laut Faber langfristig begehrenswerte Währungen. Begehrenswert sind hingegen Sachwerte wie Gemälde und -selbst dies- Briefmarken. Marc Fabers ultimative Aktienempfehlung lautet daher: Gold.

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Henry Ford (1863-1947)
„Eigentlich ist es gut, dass die Menschen der Nation unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution vor morgen früh.“

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